1940

Im Jahr 1940 trafen sich neun kräftige Burschen aus Aichelberg, um eine Fußballmannschaft zu gründen. Es wurde auch ein Trikotsatz in den Farben schwarz-weiß erworben. Außerdem wurde sofort ein Erinnerungsfoto außerhalb von Aichelberg unterhalb vom »Karlsstein« gefertigt. Das Gelände Karlsstein diente auch als Trainingsgelände. Man wollte unter sich sein.

Da in Aichelberg selbst kein Gelände für einen Sportplatz zur Verfügung stand, wurden die ersten Freundschaftsspiele in Strümpfelbach, Baltmannsweiler und in Stetten durchgeführt.

1946

Erst 1946 war es dann soweit, einen Verein zu gründen. Diese Initiative kam von Robert Theuß(+). Er selbst konnte jedoch aus noch ungeklärten Gründen nicht in Erscheinung treten.

Für diesen Verein »FV Aichelberg« wurde eine Lizenz beantragt und mit Genehmigung der damaligen Besatzungsmacht auch erteilt. Bei der Gründungsversammlung des neuen Vereins hat sich als erster Präsident Gustav Dilger zur Verfügung gestellt. Gustav Dilger erhielt die Mitgliedsnummer 1. Im Einzelnen wurden folgende Gründungsmitglieder notiert: Karl Stumpp, Otto Weber, Walter und Eugen Maier, Erich Weinschenk, Herrmann Theuß, Reinhold Zoller und Paul Schmidt.

Von da ab wurde für diesen Verein geschuftet und organisiert. Es wurde der Bau eines Sportplatzes in Angriff genommen. Eine Firma aus Plochingen hat dann eine Erdverschiebung im Wald am Ende der Schnaiter Straße in Aichelberg in Angriff genommen, um daraus einen Sportplatz zu erstellen. Heute steht auf diesem Platz das Vereinsheim und der Festplatz des Musikvereins »Harmonie« Aichelberg. Wegen Geldmangels konnte diese Firma nicht bezahlt werden. Sie wurde durch Naturalien (Wein, Kartoffeln, Obst, usw.) entlohnt. Mit Mühe und Not wurde dieser Platz erbaut, aber nach jedem starken Regen ist ein Teil des Platzes in Richtung Schnait weggerutscht und es musste neu aufgeschüttet werden. Ernst Weinschenk übernahm dann 1949 das Präsidentenamt und übergab es nach ein paar Jahren an seinen Namensvetter Hans Weinschenk.

1953

1953 kam die Ära des Herrmann Theuß. Er führte dieses Amt acht Jahre lang, ihm zur Seite stand Theodor Würtele. Jeder auf dem Schurwald und im Remstal wusste, dass auch in Aichelberg Fußball gespielt wird.

Der kleine Platz entsprach jedoch leider nicht der vom Verband geforderten Mindestgröße. Als Ausweichplatz dienten vorerst die Sportplätze in Strümpfelbach, Schnait und Baltmannsweiler.

1960

Im Jahr 1960/61 wurde ein Sportplatz im Gewann »Alter Hau« zwischen Schanbach und Lobenrot erstellt, der den Mindestmaßen des Verbandes entsprach. Jedoch war auch dieser Platz allergisch gegen starke Regenfälle.

Am 16. Februar 1968 wurde aus dem FV Aichelberg der »ASV Vorderer Schurwald«. Auch hier kam die Initiative von Gerhard Hense im Zusammenwirken mit dem damaligen Bürgermeister. Aufgrund der Gemeindereform wurde der ASV Vorderer Schurwald dem Amtsgericht Esslingen zugeordnet. Zudem begann der Bau des Sportplatzes in Schanbach.

1975

Am 3 Mai 1975 erfolgte dann die Namensänderung zum »ASV Aichwald«.

1976 begann der Bau des ASV Clubheim und die Damenmannschaft des ASV stieg in die Bezirksliga auf.

1983

1983 errang die 1. Mannschaft des ASV Aichwald zum ersten Mal den Bezirkspokal. 2 Jahre später konnte man den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt machen.

1988

1988 wurde der Kunstrasenplatz eingeweiht. Die 1. Mannschaft schaffte zudem den Wideraufstieg in die Bezirksliga und konnte ein Jahr später erneut den Bezirkspokal in die Höhe strecken.

1993

Im Jahr 1993 konnte die Schurwaldhalle fertig gestellt werden und 2 Jahre später die Dusch- und Umkleidekabinen.

1995 konnten die Damen des ASV Aichwald den Aufstieg in die Landesliga perfekt machen. Der direkte Durchmarsch gelang und die ASV Damen stiegen 1996 in die Verbandsliga auf.

1988 wurde der Kunstrasenplatz eingeweiht. Die 1. Mannschaft schaffte zudem den Wideraufstieg in die Bezirksliga und konnte ein Jahr später erneut den Bezirkspokal in die Höhe strecken.