D1 unterliegt etwas zu hoch auf den Fildern

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Das Ergebnis hört sich auf den ersten Blick ernüchternd an, täuscht aber etwas über den Spielverlauf hinweg. Dass der Sieg der Nellinger in Ordnung geht, steht außer Frage. Aber so deutlich unterlegen, wie es das Ergebnis ausdrückt war der ASV nicht. Vor allem die letzten beiden Tore in der Nachspielzeit waren schmerzhaft und sicherlich vermeidbar.

Der TVN übernahm auf dem schwer zu bespielenden Kunstrasen sofort die Initiative und erarbeitete sich Feldvorteile. Die Aichwalder Defensive stand aber wie in der Vorwoche sicher und ließ nur wenig zu. Die größte Chance auf die Führung hatten die Nellinger nach einer Ecke, als die Zuordnung beim ASV nicht stimmte und ein Kopfball an der Latte landete. Kurz vor dem Seitenwechsel rettete Till dem ASV mit zwei ganz starken Paraden das Remis in die Pause. Erst reagierte er glänzend mit einer Fußabwehr nach einem Schuss aus Nahdistanz, dann lenkte er einen flach getretenen Ball um den Pfosten.

Nach einem sehenswerten Zusammenspiel von Lasse und Fabian direkt nach Wiederanpfiff hatte Aichwald die bislang beste Gelegenheit die Gäste in Führung zu bringen, konnte diese aber nicht nutzen. Stattdessen erzielte Nellingen mit einem Traumtor aus der Distanz in der 36. Minute, die nicht unverdiente Führung. Eine Minute später legten sie das 2:0 nach einer Ecke nach, als die Gäste den Ball mehrfach nicht aus der Gefahrenzone bekamen. Aichwald gab sich aber noch nicht geschlagen und hatte einige Male das 2:1 auf dem Fuß. So in der 49. Minute bei einem Konter, nach einem nicht gegebenen Treffer aus knapper Abseitsstellung (51.) oder in Minute 53, als ein Schuss das TVN-Gehäuse nur knapp verfehlte. Mittlerweile war bereits die Nachspielzeit angebrochen und ähnlich wie eine Woche zuvor mussten die Aichwalder, anstatt den Anschlusstreffer zu erzielen, noch zwei bittere Gegentreffer hinnehmen.

ASV Aichwald D1: Till Werber; Nick Bäder, Finley Göpfert, Fabian Grasmann, Enhar Jonus, Mattis Jungkind, Paul Kiefer, Gyoel Toth, Jakob von Scholz, Lasse Wendt, Hannah Kienle, Lukas Geistdörfer